Ausstellung: Verschwundene Orte – Das Untere Odertal im Spiegel historischer Karten

Eine neue Sonderausstellung im Museum Angermünde zeigt historische Karten auf dem Gebiet der unteren Oder. Die feierliche Eröffnung findet am Freitag, 7. Oktober um 15 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 11. Dezember zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen.

Karten sind beeinflusst von ihren Auftraggebern und der Funktion, der sie unterliegen. Häufig waren kriegerische Auseinandersetzungen ein Motor für die Herstellung exakter Karten. Sie geben Orientierung und dokumentieren die Veränderungen der Landschaft. Damit ermöglichen sie die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte eines Gebietes, aber auch das Sammeln geschichtlicher Daten, mathematischer Fakten und infrastruktureller Gegebenheiten. Und sie offenbaren im direkten Vergleich „verschwundene Orte“.

Es werden Karten aus der Zeit vom 15. bis 19. Jahrhundert in ihrer Einzigartigkeit, ihrer Aussagekraft, aber auch als eigene Kunstwerke präsentiert. Ein besonderes Augenmerk im Museum Angermünde liegt auf der Frage, welche Wissenschaften heute bei der Suche nach „verschwundenen Orten“ helfen: Was leisten Geographie, Namenkunde und Archäologie?

Karten sind beeinflusst von ihren Auftraggebern und der Funktion, der sie unterliegen. Häufig waren kriegerische Auseinandersetzungen ein Motor für die Herstellung exakter Karten.

Die Ausstellung ist Teil des Interreg-Projektes „Das Meer – Pommern – die Grenzregion als Orte des deutsch-polnischen Dialogs“ und wurde durch Prof. Dr. Skrycki (Universität Stettin) gestaltet.

Der Katalog zur Ausstellung kann für 5,00 Euro erworben werden.

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